Geld, Macht und Demokratie - Politische Theorien öffentlicher Finanzen
Eine Diskussion am WZB über öffentliche Finanzen, Demokratie und die politische Bedeutung von Geld, Steuern und Staatsverschuldung.

Im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung diskutierte Andrea Binder gemeinsam mit Jenny Stupka, Philip Manow und Leon Wansleben über öffentliche Finanzen aus Sicht der Politischen Theorie.
Anlass war die Vorstellung des Sonderbands 2025 der Zeitschrift Leviathan zum Thema „Politische Theorien der öffentlichen Finanzen“, herausgegeben von Sebastian Huhnholz, Aaron Sahr und Eva Weiler. Im Mittelpunkt standen Fragen nach der Politisierung und Entpolitisierung von Geld, Eigentum, Steuern und Staatsverschuldung sowie deren Bedeutung für Demokratie und Kapitalismus.
Mit Bezug auf ein berühmtes Zitat von Joseph Schumpeter erinnerte Andrea Binder daran, dass sich „der Donner der Weltgeschichte“ in den öffentlichen Finanzen eines Staates hören lasse. Die Diskussion griff dabei aktuelle Debatten um Haushaltspolitik, Schulden, fiskalische Zwänge und politische Handlungsspielräume auf.
Die Veranstaltung fand vor voll besetztem Seminarraum statt und brachte Perspektiven aus Politischer Theorie, Politischer Ökonomie und Wirtschaftssoziologie zusammen.