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Powering Wealth
Pressemitteilung, Mai 2025
Vermögende Familien und ihr Interesse an der Energiewende VolkswagenStiftung fördert internationales Kooperationsprojekt der Freien Universität Berlin mit fast 1,4 Millionen Euro
Ein neues internationales Kooperationsprojekt mit dem Titel „Powering Wealth. How Rich Families Shape the Energy Transition in Germany and Mexico, c. 1870-2024“ untersucht, wie wohlhabende Familien die Energiewende in Deutschland und Mexiko beeinflussen. Das Projekt wird von der Politikwissenschaftlerin Dr. Andrea Binder des Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität Berlin sowie Dr. Alice Krozer (El Colegio de México) und Thorsten Benner (Global Public Policy Institute, Berlin) geleitet. Ziel ist es, historische und gegenwärtige Strategien wohlhabender Akteure zu analysieren und ihre Auswirkungen auf energiepolitische Transformationsprozesse zu verstehen. Die VolkswagenStiftung fördert das Vorhaben mit gut 1,39 Millionen Euro im Rahmen ihrer Förderlinie „(Aus-)Wirkungen von Reichtum“, die sich mit der Rolle von Vermögen in gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen auseinandersetzt. Besonders im Fokus stehen interdisziplinäre und internationale Forschungskooperationen mit einem Schwerpunkt auf den Globalen Süden.
Das Projekt „Powering Wealth“ untersucht konkret die Investitionsstrategien von sogenannten High-Net-Worth Individuals (HNWIs) im Hinblick auf die Energiewende. Es ist als historisch-vergleichende Fallstudie für Deutschland und Mexiko konzipiert – also für zwei Länder mit einer hohen Konzentration vermögender Einzelpersonen und einer energiegeprägten wirtschaftlichen Entwicklung. Während Deutschland energiearm ist, verfügt Mexiko über bedeutende Energieressourcen. „Diese strukturellen Unterschiede ermöglichen eine Analyse der Wechselwirkungen zwischen Kapitalinvestitionen, Energiepolitik und langfristigen Vermögensstrategien“, betont Dr. Andrea Binder von der Freien Universität Berlin.
Das Projekt kombiniert historisches process tracing sowie qualitative Interviews und Archivquellen, um Investitionsentscheidungen über einen langen historischen Zeitraum zu rekonstruieren. Die Methode des process tracing erlaubt es, politische und wirtschaftliche Entscheidungsprozesse systematisch nachzuvollziehen und die zugrunde liegenden Dynamiken sichtbar zu machen. Theoretisch basiert die Untersuchung auf dem Konzept des „Energiepakts“, der zwischen HNWIs, staatlichen Akteuren und gegebenenfalls der Wählerschaft stattfindet. Darüber hinaus wird eine Typologie generationenübergreifender Investitionsstrategien entwickelt.
Neben der politischen Analyse arbeitet das Forschungsteam mit Künstler*innen beider Länder zusammen. Die Wirkung des Projekts wird damit über den akademischen Bereich hinaus erweitert. Diese interdisziplinäre Herangehensweise vertieft die Reichweite der Forschung und trägt zu einem differenzierten Verständnis der Rolle vermögender Akteure in der Energiewende bei.
Das deutsch-mexikanische Forschungsprojekt läuft noch bis 2029. Die Forschenden erhoffen sich nach Abschluss Antworten auf die Frage, ob Personen mit großem Kapitalvermögen eine fördernde oder bremsende Rolle im Prozess der Energiewende spielen.
Vermögende Familien und ihr Interesse an der Energiewende VolkswagenStiftung fördert internationales Kooperationsprojekt der Freien Universität Berlin mit fast 1,4 Millionen Euro
Ein neues internationales Kooperationsprojekt mit dem Titel „Powering Wealth. How Rich Families Shape the Energy Transition in Germany and Mexico, c. 1870-2024“ untersucht, wie wohlhabende Familien die Energiewende in Deutschland und Mexiko beeinflussen. Das Projekt wird von der Politikwissenschaftlerin Dr. Andrea Binder des Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität Berlin sowie Dr. Alice Krozer (El Colegio de México) und Thorsten Benner (Global Public Policy Institute, Berlin) geleitet. Ziel ist es, historische und gegenwärtige Strategien wohlhabender Akteure zu analysieren und ihre Auswirkungen auf energiepolitische Transformationsprozesse zu verstehen. Die VolkswagenStiftung fördert das Vorhaben mit gut 1,39 Millionen Euro im Rahmen ihrer Förderlinie „(Aus-)Wirkungen von Reichtum“, die sich mit der Rolle von Vermögen in gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen auseinandersetzt. Besonders im Fokus stehen interdisziplinäre und internationale Forschungskooperationen mit einem Schwerpunkt auf den Globalen Süden.
Das Projekt „Powering Wealth“ untersucht konkret die Investitionsstrategien von sogenannten High-Net-Worth Individuals (HNWIs) im Hinblick auf die Energiewende. Es ist als historisch-vergleichende Fallstudie für Deutschland und Mexiko konzipiert – also für zwei Länder mit einer hohen Konzentration vermögender Einzelpersonen und einer energiegeprägten wirtschaftlichen Entwicklung. Während Deutschland energiearm ist, verfügt Mexiko über bedeutende Energieressourcen. „Diese strukturellen Unterschiede ermöglichen eine Analyse der Wechselwirkungen zwischen Kapitalinvestitionen, Energiepolitik und langfristigen Vermögensstrategien“, betont Dr. Andrea Binder von der Freien Universität Berlin.
Das Projekt kombiniert historisches process tracing sowie qualitative Interviews und Archivquellen, um Investitionsentscheidungen über einen langen historischen Zeitraum zu rekonstruieren. Die Methode des process tracing erlaubt es, politische und wirtschaftliche Entscheidungsprozesse systematisch nachzuvollziehen und die zugrunde liegenden Dynamiken sichtbar zu machen. Theoretisch basiert die Untersuchung auf dem Konzept des „Energiepakts“, der zwischen HNWIs, staatlichen Akteuren und gegebenenfalls der Wählerschaft stattfindet. Darüber hinaus wird eine Typologie generationenübergreifender Investitionsstrategien entwickelt.
Neben der politischen Analyse arbeitet das Forschungsteam mit Künstler*innen beider Länder zusammen. Die Wirkung des Projekts wird damit über den akademischen Bereich hinaus erweitert. Diese interdisziplinäre Herangehensweise vertieft die Reichweite der Forschung und trägt zu einem differenzierten Verständnis der Rolle vermögender Akteure in der Energiewende bei.
Das deutsch-mexikanische Forschungsprojekt läuft noch bis 2029. Die Forschenden erhoffen sich nach Abschluss Antworten auf die Frage, ob Personen mit großem Kapitalvermögen eine fördernde oder bremsende Rolle im Prozess der Energiewende spielen.


You lose – I win
Berlin Review, published on 02.05.2025
An essay by Andrea Binder has been published in the current issue of the Berlin Review. Titled You Lose—I Win, the piece analyzes Stephen Miran’s strategy paper A User’s Guide to Restructuring the Global Trading System, which outlines a proposed realignment of U.S. trade policy under the label of the “Mar-a-Lago Accord.”
At the core of the proposal is the idea of deliberately devaluing the U.S. dollar to increase the competitiveness of U.S. industry. Binder situates the paper within current geopolitical and economic developments and discusses its potential implications for the international financial order, global trade dynamics, and the role of the dollar as a reserve currency. The essay offers a critical analysis of the economic and political ideas underlying Miran’s vision.
An essay by Andrea Binder has been published in the current issue of the Berlin Review. Titled You Lose—I Win, the piece analyzes Stephen Miran’s strategy paper A User’s Guide to Restructuring the Global Trading System, which outlines a proposed realignment of U.S. trade policy under the label of the “Mar-a-Lago Accord.”
At the core of the proposal is the idea of deliberately devaluing the U.S. dollar to increase the competitiveness of U.S. industry. Binder situates the paper within current geopolitical and economic developments and discusses its potential implications for the international financial order, global trade dynamics, and the role of the dollar as a reserve currency. The essay offers a critical analysis of the economic and political ideas underlying Miran’s vision.


Grammar of calculated ambiguity
Die Videoinstallation « Grammar of calculated ambiguity » basiert auf einer Audioaufzeichnung, die ich zwei Wochen nach der Veröffentlichung der Pandora Papers* während einer Konferenz der Offshore Finanz Industrie aufgenommen habe. Diese mehrtägige Veranstaltung war den Insidern der Finanzdienstleistungsbranche vorbehalten – Treuhänder·innen, Anwält·innen und Vermögensverwalter·innen – und richtete sich exklusiv an diese, sozusagen Architekten der Offshore Strukturen. Die Finanz Industrie nimmt eine Schlüsselrolle bei der Verantwortung aktueller globaler Notlagen wie der Klimakrise und der drastischen Zunahme der Ungleichheit ein. Die Untersuchung dieser Strukturen und Infrastrukturen steht im Mittelpunkt dieses Projekts.
Die Audioaufzeichnung, die ich gemacht habe, dokumentiert eine Podiumsdiskussion, in der die Wahrnehmung und die öffentliche Meinung zur Offshore-Finanzindustrie besprochen wurde. Aufgrund der Aufnahmebedingungen sind mehrere Passagen akustisch schwer verständlich und durch Rauschen gestört. Um nach diesen im Lärm und in der Störung verlorenen Wörtern zu graben und somit auch den Inhalt zu besprechen, habe ich eine Gruppe von Expert·innen in ein Tonstudio eingeladen, und ihnen die Audioaufnahme dort zur Bearbeitung übergeben. Während ihrem präzisen An-hören, dem sezierten und analytischen dekonstruieren der Audioaufnahme sowie der anschliessenden Rekonstruktion des Narrativ wurde die Gruppe gefilmt.
Die Expert·innen Gruppe besteht aus
Andrea Binder, Leiterin der Forschungsgruppe am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin.
Katharina Pistor, Professorin für Rechtsvergleichung an der Columbia Law School New York.
Juliette Garside, Journalistin, stellvertretende Wirtschaftsredakteurin The Guardian London, Mitglied des International Consortium of Investigative Journalists ICIJ.
Oliver Zihlmann, Journalist, Co-Leiter Tamedia Research Desk Schweiz, Mitglied des International Consortium of Investigative Journalists ICIJ.
Leah Bradshaw, Forensische Phonetikerin an der Universität Zürich.
Volker Dellwo, Professor für Phonetik und Sprechwissenschaft an der Universität Zürich.
Die Audioaufzeichnung, die ich gemacht habe, dokumentiert eine Podiumsdiskussion, in der die Wahrnehmung und die öffentliche Meinung zur Offshore-Finanzindustrie besprochen wurde. Aufgrund der Aufnahmebedingungen sind mehrere Passagen akustisch schwer verständlich und durch Rauschen gestört. Um nach diesen im Lärm und in der Störung verlorenen Wörtern zu graben und somit auch den Inhalt zu besprechen, habe ich eine Gruppe von Expert·innen in ein Tonstudio eingeladen, und ihnen die Audioaufnahme dort zur Bearbeitung übergeben. Während ihrem präzisen An-hören, dem sezierten und analytischen dekonstruieren der Audioaufnahme sowie der anschliessenden Rekonstruktion des Narrativ wurde die Gruppe gefilmt.
Die Expert·innen Gruppe besteht aus
Andrea Binder, Leiterin der Forschungsgruppe am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin.
Katharina Pistor, Professorin für Rechtsvergleichung an der Columbia Law School New York.
Juliette Garside, Journalistin, stellvertretende Wirtschaftsredakteurin The Guardian London, Mitglied des International Consortium of Investigative Journalists ICIJ.
Oliver Zihlmann, Journalist, Co-Leiter Tamedia Research Desk Schweiz, Mitglied des International Consortium of Investigative Journalists ICIJ.
Leah Bradshaw, Forensische Phonetikerin an der Universität Zürich.
Volker Dellwo, Professor für Phonetik und Sprechwissenschaft an der Universität Zürich.


What the Wirtschaft, DLF Nova
Mar-a-Lago-Accord - Was Trump sich von einem schwachen US-Dollar verspricht
Andrea Binder als Expertin bei What the Wirtschaft zum ThemaGanz toll und immer anders. Ganz toll und immer anders. Ganz toll und immer anders. Ganz toll und immer anders. Ganz toll und immer anders. Ganz toll und immer anders. Ganz toll und immer anders. Ganz toll und immer anders.
Andrea Binder als Expertin bei What the Wirtschaft zum ThemaGanz toll und immer anders. Ganz toll und immer anders. Ganz toll und immer anders. Ganz toll und immer anders. Ganz toll und immer anders. Ganz toll und immer anders. Ganz toll und immer anders. Ganz toll und immer anders.


Offshore-Finanzzentren
Geldgeschäfte im Ausland: Legal und illegal zugleich
DLF Nova, August 2024
"Offshore-Finanz macht es möglich, Regeln zu umgehen, die man sich national gegeben hat – sowohl was die Besteuerung angeht als auch die Geldschöpfung."
DLF Nova, August 2024
"Offshore-Finanz macht es möglich, Regeln zu umgehen, die man sich national gegeben hat – sowohl was die Besteuerung angeht als auch die Geldschöpfung."


Energy and War and Peace - Helen Thompson
Dear friends of the Ideas of... discussion series,
after two inspiring events this year, we are excited to kick off the new year with the third session of our discussion series Ideas of Energy:
Energy and War and Peace with Helen Thompson, Professor of Political Economy at the University of Cambridge. Helen's latest book, Disorder: Hard Times in the 21st Century (Oxford University Press, 2022), explores the impact of energy on the international order. She is also the co-host of the UnHerd podcast These Times.
Together with Helen Thompson, we will examine the connections between energy and geopolitics. How does energy shape the international order? What do the current conflicts with Russia and in the Middle East mean for Germany's energy sovereignty and security? What geopolitical dynamics arise in the process of decarbonization? Together, we will discuss the political economy of energy in a turbulent world.
You are warmly invited to join us as we delve into these questions and gain yet another fascinating perspective on energy!
The event will be held in English.
Location: GPPi, Reinhardtstraße 7, 10117 Berlin
Time: Thursday, January 16, 2025, 7:00 to 8:30 pm (followed by a relaxed finale)
after two inspiring events this year, we are excited to kick off the new year with the third session of our discussion series Ideas of Energy:
Energy and War and Peace with Helen Thompson, Professor of Political Economy at the University of Cambridge. Helen's latest book, Disorder: Hard Times in the 21st Century (Oxford University Press, 2022), explores the impact of energy on the international order. She is also the co-host of the UnHerd podcast These Times.
Together with Helen Thompson, we will examine the connections between energy and geopolitics. How does energy shape the international order? What do the current conflicts with Russia and in the Middle East mean for Germany's energy sovereignty and security? What geopolitical dynamics arise in the process of decarbonization? Together, we will discuss the political economy of energy in a turbulent world.
You are warmly invited to join us as we delve into these questions and gain yet another fascinating perspective on energy!
The event will be held in English.
Location: GPPi, Reinhardtstraße 7, 10117 Berlin
Time: Thursday, January 16, 2025, 7:00 to 8:30 pm (followed by a relaxed finale)


Energy and Justice
Liebe Freunde:innen der Ideas of… Gesprächsreihe,
nach einem gelungen Auftakt in eine neue Runde unserer Gesprächsreihe in der letzten Woche, freuen wir uns nun sehr, zur zweiten Veranstaltung unserer Reihe „Ideas of ... Energy“ einzuladen:
In der kommenden Veranstaltung begrüßen wir Andreas Goldthau, Politikwissenschaftler und Professor für Public Policy an der Willy Brandt School der Universität Erfurt. Mit ihm wollen wir zum Thema „Energy and Justice“ über die globalen Verteilungsfragen der Energiewende sprechen. Dabei steht die „clean transition“ im Fokus: Wer profitiert von einer sauberen Energiewende, und wer trägt die Last? Goldthau beleuchtet die Gerechtigkeitsaspekte, die die globale Energiepolitik zunehmend prägen, und diskutiert, wie faire Übergänge gestaltet werden können.
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Energy and Justice: mit Andreas Goldthau Politikwissenschaftler und Professor für Public Policy, Willy Brandt School (Universität Erfurt)
Ort: Dezernat Zukunft, Chausseestraße 111, 10115 Berlin
Zeit: Donnerstag, 05. Dezember 2024, 19:30 bis 21 Uhr (mit anschließendem Empfang)
Weitere Episoden von Ideas of ... Energy:
Energy and War and Peace: mit Helen Thompson (University of Cambridge)
Energy and Prices: mit Brett Christophers (Uppsala Universitet)
Energy and Climate Change: mit Anders Levermann (PIK - Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung)
Ideas of Energy ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Freigeist Forschungsgruppe „Geopolitics in the Age of Offshore Finance“ an der Freien Universität Berlin, des Global Public Policy Institute (GPPi) und des Dezernat Zukunft. Wie immer gibt es weitere Infos im angehängten Flyer und Rückfragen können gerne an Theres Rolle (theres.rolle@fu-berlin.de) gestellt werden.
Wir freuen uns auf Eure und Ihre Teilnahme!
Andrea Binder (FU Berlin), Jakob Hensing (GPPi), Katharina Nachbar (GPPi) und Max Krahé (Dezernat Zukunft)
nach einem gelungen Auftakt in eine neue Runde unserer Gesprächsreihe in der letzten Woche, freuen wir uns nun sehr, zur zweiten Veranstaltung unserer Reihe „Ideas of ... Energy“ einzuladen:
In der kommenden Veranstaltung begrüßen wir Andreas Goldthau, Politikwissenschaftler und Professor für Public Policy an der Willy Brandt School der Universität Erfurt. Mit ihm wollen wir zum Thema „Energy and Justice“ über die globalen Verteilungsfragen der Energiewende sprechen. Dabei steht die „clean transition“ im Fokus: Wer profitiert von einer sauberen Energiewende, und wer trägt die Last? Goldthau beleuchtet die Gerechtigkeitsaspekte, die die globale Energiepolitik zunehmend prägen, und diskutiert, wie faire Übergänge gestaltet werden können.
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Energy and Justice: mit Andreas Goldthau Politikwissenschaftler und Professor für Public Policy, Willy Brandt School (Universität Erfurt)
Ort: Dezernat Zukunft, Chausseestraße 111, 10115 Berlin
Zeit: Donnerstag, 05. Dezember 2024, 19:30 bis 21 Uhr (mit anschließendem Empfang)
Weitere Episoden von Ideas of ... Energy:
Energy and War and Peace: mit Helen Thompson (University of Cambridge)
Energy and Prices: mit Brett Christophers (Uppsala Universitet)
Energy and Climate Change: mit Anders Levermann (PIK - Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung)
Ideas of Energy ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Freigeist Forschungsgruppe „Geopolitics in the Age of Offshore Finance“ an der Freien Universität Berlin, des Global Public Policy Institute (GPPi) und des Dezernat Zukunft. Wie immer gibt es weitere Infos im angehängten Flyer und Rückfragen können gerne an Theres Rolle (theres.rolle@fu-berlin.de) gestellt werden.
Wir freuen uns auf Eure und Ihre Teilnahme!
Andrea Binder (FU Berlin), Jakob Hensing (GPPi), Katharina Nachbar (GPPi) und Max Krahé (Dezernat Zukunft)


Energy and Democracy
Liebe Freunde:innen der Ideas of… Gesprächsreihe,
wir sind mit einer neuen Staffel zurück!
Dieses Mal wollen wir uns dem Thema Energie widmen. Energie ist, politisch betrachtet, gleichzeitig eine Wirtschafts- und Sicherheitsfrage. Die Entdeckung und Erschließung neuer Energiequellen waren daher schon immer wichtige Umverteilungsereignisse in der nationalen und globalen Geschichte. Mit anderen Worten: Die derzeitige Energiewende von Kohlenwasserstoffen zu erneuerbaren Energien ist nicht nur eine technische Angelegenheit, sondern hat weitreichende politische Implikationen, die von der Umverteilung von Wohlstand bis zur Frage des internationalen Krieges und Friedens reichen.
Gemeinsam mit spannenden Wissenschaftler:innen und einer Community von politischen Entscheidungsträger:innen, Akademiker:innen und Journalist:innen wollen wir dieses Mal erkunden, welche Vorstellungen wir von Energie und ihrer Rolle in der gegenwärtigen Innen- und Außenpolitik haben, was auf dem Spiel steht, wer gewinnt und wer verliert, wo die Geschichte als Bezugspunkt dienen kann und wo wir uns auf unbekanntem Terrain befinden.
Wir freuen uns daher sehr, zur ersten Veranstaltung unserer neuen Reihe „Ideas of ... Energy“ einzuladen! Los geht's mit
Episode 1: Energy and Democratic Politics, mit Andrea Binder, Freigeist Fellow, Politikwissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin und Co-Organisatorin der Gesprächsreihe. Gemeinsam werden wir das Spannungsverhältnis zwischen Energie und Demokratie erkunden und welche Implikationen sich daraus für die gegenwärtige Politik Deutschlands ergeben. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Ort: GPPi, Reinhardtstraße 7, 10117 Berlin
Zeit: Donnerstag, 14. November 2024, 19:00 bis 20:30 Uhr (mit anschließendem Empfang)
Weitere Episoden von Ideas of ... Energy:
Energy and Justice: mit Andreas Goldthau (Universität Erfurt)
Energy and War and Peace: mit Helen Thompson (University of Cambridge)
Energy and Prices: mit Brett Christophers (Uppsala Universitet)
Energy and Climate Change: mit Anders Levermann (PIK - Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung)
Ideas of Energy ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Freigeist Forschungsgruppe „Geopolitics in the Age of Offshore Finance“ an der Freien Universität Berlin, des Global Public Policy Institute (GPPi) und des Dezernat Zukunft. Wie immer gibt es weitere Infos im angehängten Flyer und Rückfragen können gerne an Theres Rolle (theres.rolle@fu-berlin.de) gestellt werden.
Wir freuen uns auf Eure und Ihre Teilnahme!
Andrea Binder (FU Berlin), Jakob Hensing (GPPi), Katharina Nachbar (GPPi) und Max Krahé (Dezernat Zukunft)
wir sind mit einer neuen Staffel zurück!
Dieses Mal wollen wir uns dem Thema Energie widmen. Energie ist, politisch betrachtet, gleichzeitig eine Wirtschafts- und Sicherheitsfrage. Die Entdeckung und Erschließung neuer Energiequellen waren daher schon immer wichtige Umverteilungsereignisse in der nationalen und globalen Geschichte. Mit anderen Worten: Die derzeitige Energiewende von Kohlenwasserstoffen zu erneuerbaren Energien ist nicht nur eine technische Angelegenheit, sondern hat weitreichende politische Implikationen, die von der Umverteilung von Wohlstand bis zur Frage des internationalen Krieges und Friedens reichen.
Gemeinsam mit spannenden Wissenschaftler:innen und einer Community von politischen Entscheidungsträger:innen, Akademiker:innen und Journalist:innen wollen wir dieses Mal erkunden, welche Vorstellungen wir von Energie und ihrer Rolle in der gegenwärtigen Innen- und Außenpolitik haben, was auf dem Spiel steht, wer gewinnt und wer verliert, wo die Geschichte als Bezugspunkt dienen kann und wo wir uns auf unbekanntem Terrain befinden.
Wir freuen uns daher sehr, zur ersten Veranstaltung unserer neuen Reihe „Ideas of ... Energy“ einzuladen! Los geht's mit
Episode 1: Energy and Democratic Politics, mit Andrea Binder, Freigeist Fellow, Politikwissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin und Co-Organisatorin der Gesprächsreihe. Gemeinsam werden wir das Spannungsverhältnis zwischen Energie und Demokratie erkunden und welche Implikationen sich daraus für die gegenwärtige Politik Deutschlands ergeben. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Ort: GPPi, Reinhardtstraße 7, 10117 Berlin
Zeit: Donnerstag, 14. November 2024, 19:00 bis 20:30 Uhr (mit anschließendem Empfang)
Weitere Episoden von Ideas of ... Energy:
Energy and Justice: mit Andreas Goldthau (Universität Erfurt)
Energy and War and Peace: mit Helen Thompson (University of Cambridge)
Energy and Prices: mit Brett Christophers (Uppsala Universitet)
Energy and Climate Change: mit Anders Levermann (PIK - Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung)
Ideas of Energy ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Freigeist Forschungsgruppe „Geopolitics in the Age of Offshore Finance“ an der Freien Universität Berlin, des Global Public Policy Institute (GPPi) und des Dezernat Zukunft. Wie immer gibt es weitere Infos im angehängten Flyer und Rückfragen können gerne an Theres Rolle (theres.rolle@fu-berlin.de) gestellt werden.
Wir freuen uns auf Eure und Ihre Teilnahme!
Andrea Binder (FU Berlin), Jakob Hensing (GPPi), Katharina Nachbar (GPPi) und Max Krahé (Dezernat Zukunft)


Inflation und Demokratie
JAM #30 - Demokratie & Wissenschaft, 29. Januar 2024
Die Artikel in dieser Ausgabe bieten verschiedene Perspektiven auf die wechselseitige Rolle von Wissenschaft und Demokratie. Wir diskutieren, wie wissenschaftliche Erkenntnisse demokratische Prozesse informieren und verbessern können. Zudem werfen wir auch diesmal einen Blick darauf, wie Kunst in diesen Prozessen eine transformative Rolle spielen kann.
Die Artikel in dieser Ausgabe bieten verschiedene Perspektiven auf die wechselseitige Rolle von Wissenschaft und Demokratie. Wir diskutieren, wie wissenschaftliche Erkenntnisse demokratische Prozesse informieren und verbessern können. Zudem werfen wir auch diesmal einen Blick darauf, wie Kunst in diesen Prozessen eine transformative Rolle spielen kann.


Geld aus dem Nichts - Wann kommt der nächste Finanzcrash?
planet wissen. SWR ARD alpah, 20. Oktober 2024
Wenn eine Bank einen Kredit vergibt, schafft sie das Geld dafür sozusagen aus dem Nichts. Was steckt hinter dem Mythos Geld und wie können wir das Finanzsystem ändern, damit es gesellschaftliche Probleme wie Klimawandel oder Armut besser berücksichtigt?
Wenn eine Bank einen Kredit vergibt, schafft sie das Geld dafür sozusagen aus dem Nichts. Was steckt hinter dem Mythos Geld und wie können wir das Finanzsystem ändern, damit es gesellschaftliche Probleme wie Klimawandel oder Armut besser berücksichtigt?


BRICS hypocrisy on offshore reform
Politico, 06.09.2023
In an opinion piece for Politico Europe, Andrea Binder and Ricardo Soares de Oliveira examine how the BRICS countries (Brazil, Russia, India, China, and South Africa) publicly criticize the Western-dominated offshore financial system while actively benefiting from it. From capital flight and shadow financing to tax avoidance, these states rely on the very structures they claim to oppose.
The article argues that meaningful global financial reform remains unlikely—not only because of Western resistance, but also because many governments in the Global South have little interest in changing a system that serves their own interests.
In an opinion piece for Politico Europe, Andrea Binder and Ricardo Soares de Oliveira examine how the BRICS countries (Brazil, Russia, India, China, and South Africa) publicly criticize the Western-dominated offshore financial system while actively benefiting from it. From capital flight and shadow financing to tax avoidance, these states rely on the very structures they claim to oppose.
The article argues that meaningful global financial reform remains unlikely—not only because of Western resistance, but also because many governments in the Global South have little interest in changing a system that serves their own interests.
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